// Mangold - Meet your Solution
English
de
en

Dialog und Bildung in der Vorsprachlichkeit – Zur Situation hörgeschädigter Kinder in der Frühpädagogik

Autor: Ursula Horsch

 

Vom ersten Lebenstag an treten Eltern mit ihrem Kind in Beziehung und stellen ihm im dialogischen Miteinander sowohl die Menschen als auch ihre Welt vor. Hand in Hand damit leben und vermitteln sie basale dialogische Kompetenzen. Das Forschungsprojekt Dialogische Entwicklung bei Säuglingen (Horsch et al. 2004 – 2007) untersucht den dialogischen Entwicklungsprozess von Eltern und Kind in den ersten 18 Lebensmonaten mit dem Ziel, die frühen dialogischen Interaktionen zu beschreiben und deren Bedeutung für frühkindliche Bildungsprozesse aufzuzeigen. Download...

Bildung - von Anfang an!

Autor: Ursula Horsch, Julia Roth, Andrea Scheele

 

Ohne es jemals gelernt zu haben und ohne lange darüber nachzudenken,suchen Eltern den Dialog mit ihrem Kind. Sie vermitteln ihm dadurch vor allem Emotionalität. Dieser emotionale Faktor wird von Vertretern der Neurowissenschaften als zentraler Motor für die Entwicklung des Menschen angesehen (vgl. Bauer 2006, Hüther 2006, Roth 2007). Eltern stellen ihrem Kind in diesem Kontext aber auch die Welt und ihre Menschen vor. Die Beziehungzwischen Eltern und Kind, die im Dialog ihre spezifische Ausdrucksform erhält, und das unmittelbare intuitive Handeln der Eltern im Umgang mit dem Kind stehen deshalb heute im Mittelpunkt vielfältigerForschungsarbeiten. Konsequenterweise wird dabei auch untersucht, ob Bildungsanlässe in diesemfrühen Miteinander von Eltern und Kindern gegeben sind und wie diese aussehen. Download...

Partner im Dialog - Eine Einzelfallstudie zur laut- und gebärdensprachlichen Entwicklung eines Kindes mit CHARGE-Syndrom

Autor: Ursula Horsch, Andrea Scheele

 

Die Zunahme an seltenen Syndromen ist eine h ä ufige Ursache von schwererBehinderung. Eines dieser Syndrome ist das CHARGE-Syndrom mit einer Pr ä valenz von 1:12 000, f ü r das im deutschsprachigen Raum ein eklatanter Forschungsbedarf besteht. Nachfolgend werden ausgew ä hlte Ergebnisse einerEinzelfallstudie zur dialogischen Entwicklung zwischen einem Vater und seinem 2,5-j ä hrigen Sohn mit CHARGE-Syndrom ü ber den Zeitraum eines Jahres vorgestellt. Der Fokus liegt hierbei auf der laut- und geb ä rdensprachlichenEntwicklung im Dialog. Download...

Kinder, die besondere Hilfe brauchen

Autor: Aili Helenius, Riitta Korhonen, Ursula Horsch, Andrea Scheele

 

Eine analytische Skizze der Situation in Finnland.
Die Entfaltung jedes Kindes ist wichtig. In dieser Forderung ist begründet, dass jedem Kind das Recht zusteht, von Anfang an als eine Persönlichkeit wahrgenommen zu werden. Dieses Recht besteht unabhängig davon, ob das Kind eine Krankheit hat, behindert ist, sozial benachteiligt ist oder eine unauffällige Entwicklung durchläuft. Der nachfolgende Beitrag befasst sich mit Kindern, die sich ohne eine besondere Hilfe und eine liebevolle Zuwendung nicht gut entwickeln können und deren Weg schwieriger ist, als der von anderen Kindern. Download...

Konfliktbewältigung und Freundschaft in der mittleren Kindheit

Autor: Dr. phil. Pia Offenberger

 

Die mittlere Kindheit ist geprägt von rapiden Fortschritten im Bereich der soziokognitiven Entwickllung. Besonders deutlich wird dies daran, dass Kinder in dieser Zeit komplexere Formen sozialer Perspektivenübernahme herausbilden und ihr Verständnis bezüglich sozialer Prozesse und interpersoneller Beziehungen erheblich erweitern. Download...

Dialogische Entwicklung bei Säuglingen

Autor: Prof. Dr. Ursula Horsch, Julia Roth und Andrea Scheele

 

In der Forschung wurde der Säugling lange Zeit separiert von seinen Bezugspersonen untersucht. Damit ging zwar ein hohes wissenschaftliches Interesse am Säugling einher, das die Untersuchung der kognitiven und sprachlichen Entwicklung des Säuglings zur Folge hatte, jedoch noch keine oder keine ausreichende Berücksichtung der Entwicklung des Säuglings im Dialog und damit des Zusammenspiels der basalen elterlichen Angebote und des dialogischen Angebot- und Antwortverhaltens des Säuglings mit sich brachte. Erst ein wissenschaftlicher Konsens hinsichtlich der Kompetenz, Beziehungsfähigkeit und Eigenaktivität des Säuglings bewirkte eine Fokussierung auf das Miteinander mit seiner personalen und materialen Umgebung in der Forschung und korrigierte die Konzentration auf kindfixierende Präferenz-, Habituierungsund Überraschungsparadigmen oder elternfixierende Aspekte. Mit diesem Wandel wurden Theorie und Praxis einer modernen interaktionistischen Sicht des Säuglings gerecht; wodurch gemeinsame Interaktionen und frühe dialogische Prozesse fokussiert werden konnten. Download...

Frühe Bildung im Kontext von Hörschädigung

Autor: Prof. Dr. Ursula Horsch und Stephanie Eisenmann

 

Werte geben Kindern Halt. Sie machen das Leben leichter und das Zusammenleben schöner. Dieses Zitat, das vom Klappentext eines Kinderbuches mit dem Titel „Was ist wichtig im Leben? Das große Wertebuch für Kinder und Eltern.“2 stammt, zeigt die grundlegende Bedeutung, die Werte in unserem Leben haben. Sowohl in der Familie wie auch in Kindergruppen, im Kindergarten, in der Schule und in vielen weiteren sozialen Kontexten bis hin zum Zusammenleben in der Gesellschaft regeln Werte das Miteinander. Sie sind die ungeschriebenen Gesetze, deren Einhaltung das Zusammenleben erleichtert. Jedes Mitglied unserer Gesellschaft sollte also die Möglichkeit haben, in der Wertvorstellung unserer Gesellschaft aufzuwachsen um später nach ihr leben zu können. So werden Erziehung und Bildung heute als Grundrechte eines jeden Kindes gesehen. Die Weitergabe der Werte und die Erziehung im Sinne der gesellschaftlich anerkannten Werte ist Aufgabe der Eltern, die ihr Kinder in einem dialogischen Miteinander auf das Leben in der Gesellschaft vorbereiten sollten. Die Werte bilden also die Erziehungsgrundlage. Download...

Rolle der Mutter-Kind-Kommunikation für die aufmerksamkeitsregulativen Fähigkeiten im frühkindlichen Spiel

Autor: Dr. phil. Natalia Kühnert

 

Spiel gehört zu den universellen, biologisch verankerten Grundbedürfnissen des Kindes. Angetrieben durch intrinsische Motivationen wie Neugier und Bedürfnis nach Selbstwirksamkeit, Erfolg und Kompetenz entdeckt das Kind im Spiel die Umwelt, verarbeitet und integriert seine Erfahrungen und übt neue Kompetenzen in der Zone der proximalen Entwicklung ein. Die Bedeutung der Spielerfahrungen für die soziale, emotionale, sprachliche und kognitive Entwicklung des Kindes wurde durch die Ergebnisse zahlreicher Studien nachgewiesen. Neben anderen hoch relevanten Funktionen stellt das kindliche Spiel einen wichtigen Kontext für die Entwicklung der Aufmerksamkeitsregulation dar. Download...

Fütterinteraktion zwischen Mutter und Kind bei füttergestörten und nicht-füttergestörten Kindern

Autor: Dr. med. Tim Bodeewes

 

In den ersten beiden Lebensjahren des Kindes spielt neben der Nahrungsaufnahme, die eineausreichende Versorgung mit Kalorien, Makronährstoffen (Kohlenhydrate, Proteine, Fette), Mikronährstoffen (Vitamine, Spurenelemente) und Wasser gewährleistet, für das körperliche Wachstum und das seelische Wohlbefinden auch der Aufbau einer harmonischen Beziehung zur Mutter eine entscheidende Rolle. Neben einer physiologischen Steuerung der Hunger- und Sättigungsregulation durch periphere und zentrale Schaltstellen, beeinflussen auch psychophysiologische Faktoren das Ernährungsverhalten des Säuglings. Beim Übergang vom Neugeborenen- in das Säuglingsund schließlich Kleinkindalter muß das Kind verschiedene Entwicklungsaufgaben, u.a. das Aufnehmen und Verarbeiten von zuerst flüssiger und später fester Nahrung, bewältigen, die mit komplexen anatomischen, motorischen, neurologischen und kognitiven Reifungsprozessen einhergehen und durch eine funktionierende Mutter- Kind-Beziehung gestützt werden. Download...

Spektrum Hören - Der ununterbrochene Dialog

Autor: Prof. Dr. Ursula Horsch

 

Im nachfolgenden Beitrag wird der Fokus auf die Entwicklung der Vokalisation, der Motherese und des Dialogischen Echos gerichtet, weil diese das Grundmuster des Dialogs, den Turn-Wechsel im Sinne von »Jetzt bin ich dran – jetzt bist du dran« am eindrucksvollsten widerspiegeln und weil sie die Schwierigkeiten, die im Dialog von Kindern mit einer Hörschädigung und seinen Eltern entstehen können, sichtbar machen. Download...

Early Dialogues as Basic Patterns of Early Education

Autor: Research Project Horsch, Roth, Scheele und Werding

 

Abstract: From the very first day of life parents are in close contact with their child and introduce both - other people and the world to their newborn in a mutually dialogic way. Download...

Dialogic Development of Infants Turns as basic patterns of the dialogue in the parent-infant-dyad

Autor: Research Project Horsch et al.

 

Abstract: Some aspects of the theoretical background: From the very first day of life parents are in close contact with their child and introduce both other people and the worldto their newborn in a mutually dialogic way. Proceeding hand in hand they pass on basic dialogic competences. Our research project “Dialogic Development of Infants” addresses the broad dialogic development of parents and infants within the first 18 months of life. First of all, I want to explain what we mean when we talk about dialogues between parents and infants. What is dialogical in the relationship between parents and infant? Download...

Unwilling Versus Unable - Infants’ Understanding of Intentional Action

Autor: Tanya Behne, Malinda Carpenter, Josep Call und Michael Tomasello

 

Abstract: Infants experienced a female adult handing them toys. Sometimes, however, the transaction failed, either because the adult was in various ways unwilling to give the toy (e.g., she teased the child with it or played with it herself) or else because she was unable to give it (e.g., she accidentally dropped it). Infants at 9, 12, and 18 months of age reacted with more impatience (e.g., reaching, looking away) when the adult was unwilling to give them the toy than when she was simply unable to give it. Six-month-olds, in contrast, showed no evidence of this differentiation. Because infants’ behavioral responses were appropriately adapted to different kinds of intentional actions, and because the adult’s actions sometimes produced results that did not match her goal (when having accidents or failed attempts), these findings provide especially rich evidence that infants first begin to understand goal-directed action at around 9 months of age. Download...

Druckversion dieser Seite

Copyright 1998-2008 Mangold International GmbH

Über uns...    Impressum / Rechtliche Hinweise