Bessere Usability durch bessere Anwender-Beobachtung

Wie sieht eine Software aus, wenn sie von Entwicklern ausgedacht wird – und wie sieht sie aus, wenn die Entwickler das eigene Produkt im Alltag selbst verwenden müssen.

Hier prallen zwei Welten aufeinander, weiß Pascal Mangold aus eigener Erfahrung. Die Produkte seiner Firma werden von tausenden Anwendern in über 40 Ländern und Kulturkreisen eingesetzt. Das gibt viel Spielraum für Verwirrungen und Verständnisprobleme beim Anwender. Wie solche Herausforderungen mit einfachen Mitteln aber professionellem Vorgehen gemeistert werden, erzählt Pascal Mangold im Studiengang Usability Engineering an der Technischen Hochschule Nürnberg.

Die Fähigkeit zur Empathie, ein bedingungsloser Qualitätsanspruch und fundiertes Wissen über benutzergerechte Oberflächengestaltung sind jedenfalls Grundvoraussetzung, um international erfolgreiche Produkte entwickeln zu können.

Werden dabei die passenden Tools zur professionellen Beobachtung realer Anwender eingesetzt, wie beispielsweise Mangold LogSquare, erschließen sich nach Erfahrung von Pascal Mangold 80% der notwendigen Usability Optimierungen quasi von selbst. Der Rest lässt sich durch intensives Nachdenken und Tests erarbeiten, wobei man zugestehen muss, dass 100% Usability in einer sich täglich verändernden Welt vermutlich nicht erreichbar sind.